Minimalismus. Von der Freude, leichter zu werden…

Wer kennt eigentlich noch den Klassiker, quasi die Urzelle aller Entrümpelungsmethoden wie GTD (Getting Things Done) oder Simplify Your Life?

„Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston steht seit langen Jahren in meinem Bücherregal und gehört zu den wichtigen. Lesen!

Das Buch hat mich geprägt und war wohl mein erster Kontakt mit der Faszination des Minimalismus. „Gerümpel klebt“ las ich und fortan mistete ich aus. Nie so konsequent wie möglich, aber vielleicht so konsequent wie mir zum jeweiligen Zeitpunkt möglich, was in Ordnung ist. Und jedes Mal hatte ich ein gutes Gefühl beim nach dem Ausmisten.

Minimalismus ist ein weites, wirklich weites Feld. Diesen Blogpost schreibe ich, um das Thema hier anzufangen.

Denn gerade merke ich wieder, wie sehr „Gerümpel klebt“. Und ich fange an auszumisten.

Neues WindowsPhone gesucht? Schwierig… die Mittelklasse gibt es nicht (mehr)

Vorneweg: Ich bin ein früher WindowsPhone-Fan. Für mich war Windows Phone als Betriebssystem einfach folgerichtig. Mein PC, mein Handy, mein Betriebssystem – warum sollte ich mich da mit anderen Programmen herumschlagen? Nein, dieser Beitrag ist von niemandem gesponsort, mir gefiel das einfach. Die Kacheln, die Office-Programme, gute Qualität bei den Smartphones, Offline-Navigation, kein Hochputschen bei den Ausstattungen, weil alle Smartphone-Hersteller den Microsoft-Vorgaben folgen musste.

WindowsPhone war übersichtlich, in allen Bereichen. Jaha, natürlich auch im Shop mit nur einem Bruchteil der Apps. Mich hat das nicht gestört – die wichtigsten gab’s und mal ehrlich: Apps werden überschätzt, oder wie viele von Euren Apps nutzt Ihr wirklich? Die auf Wisch-Bildschirm-200 auch?

Für mich war anderes wichtig: Gute Kamera, zum Beispiel. Gutes, stabiles Display. Gute Tastatur. Guter Akku. Gern schnell und eben übersichtlich. Soll nicht abstürzen.

Früher konnte ich unter den Windows Phones auswählen. Will ich was Gutes, dann wird’s ein Nokia. Auch gut, aber leider kein Update mehr, das Samsung Omnia. Und so weiter.

Es gab weniger Smartphones mit WindowsPhone, aber es gab eine Auswahl. Und jetzt? Nope!

Seit Microsoft Nokia aufgekauft hat, gibt es irgendeine seltsame Smartphone-Politik, die ich schlicht nicht verstehe!!! Ein Einsteiger-Phone nach dem anderen tauchte auf dem Markt auf, aber ich will kein Einsteiger-Phone. 600 Euro für ein Smartphone finde ich absurd, gute Qualität sollte es schon haben, aber dafür kann das Ding gern mal ein, zwei Jahre auf dem Markt sein.

Die Zeiten, in denen MS immer neue Billig-Smartphones auf den Markt geworfen hat, die ich schon von den Bezeichnungen nicht mehr auseinanderhalten wollte, habe ich also achselzuckend akzeptiert. Wird schon irgendwann wieder ein Handy mit guter Kamera kommen…

Und jetzt – 2 Jahre (!) nachdem ich mir ein damals schon ein nicht flammneues Lumia 925 gekauft habe, erscheinen gerade mal 2 (!) hochwertige Windows Smartphones. Das Lumia 950 und Lumia 950XL sind sicherlich tolle Handys, aber direkt mal preislich ganz oben angesiedelt.

Jetzt stehe ich also als interessierte WindowsPhone-Käuferin da und überlege: Einsteigerphone? Nö. 600 Euro für ein 950, wenn das denn reicht, weil dann hätte ich ja auch gern das Dock…? Nö. Was dann? Ein mittel- bis hochwertiges WindowsPhone Smartphone für um die 300-350 Euro gibt es nicht. Andere Hersteller wie Samsung oder HTC haben sich quasi komplett zurückgezogen. Ein, zwei Fernost-Anbieter, aber das ist für mich weniger interessant.

Und was sind die Alternativen? Lumia 925, halt durch. Vorerst. Denn es ist ja nicht nur das Smartphone an sich….